Kunsthofpassage, Dresden

Mit den Kunsthofpassagen entstand ein künstlerisch gestalteter Magnet in mitten des Gründerzeitquartiers Dresdens - der Dresdner Neustadt.
Die gesamte Anlage lebt durch die gemischte Nutzung von Cafes, Läden, Büros und Wohnungen.
Für jeden der Grundstücke zeichnet sich ein anderes Architekturbüro, für jeden der Höfe ein anderer Künstler verantwortlich.
Das Konzept des Auftraggebers erforderte einen innovativen und ökologischen, aber auch wirtschaftlichen Ansatz der Planung. Ferner war die gesamte technische Gebäudeausrüstung unter Rücksichtnahme der Erhaltung von bestehender Bausubstanz, sowie dem hohen gestalterischen Anspruch des Bauherrn und seiner Architekten zu verwirklichen.
Die Versorgung mit Wärmeenergie erfolgt durch eine wirtschaftliche Anbindung an das Dresdner Fernwärmenetz .
Die Wassermenge, die sich aus Wasserspielen an einer Fassade, aus einem künstlichen Brunnen sowie den üblichen Verbrauchern ergibt, ist sehr hoch. Hier wurde eine Reduzierung der vom Wasserwerk bezogenen Menge unter das Normalmaß mittels einer
Regenwassernutzungsanlage (30 000 l Tankvolumen) erreicht. Durch die Verwendung von WC-Spülkästen mit 2,5l / 4l wird der Wasserverbrauch der Nutzer reduziert.
Für den Hof des Lichts wurde eine Sonnenuhr entwickelt :
Das Konzept sieht vor, an der südlichen Brandwand des Nachbarn einen Hohlspiegel zu befestigen, der eine punktförmige Reflexion an die nördliche Brandwand wirft. Diese zeigt anhand eines Zeiteinheitenrasters die aktuelle Zeit an.

Als begleitende " wordart " wären klassische Spruchbänder aus der Gnomonik denkbar:

Hodie mihi, cras tibi ( heute mir, morgen dir ),

Auftraggeber: Ginkgo Projektentwicklung
Görlitzer Str. 23:
Architekturbüro Knerer und Lang
Görlitzer Str. 25:
Architekturbüro Heike Böttcher